Zwetschgenkuchen

Die Zwetschgensaison ist offiziell eröffnet! Gestern habe ich meinen ersten Zwetschgenkuchen (oder auch Pflaumenkuchen) gebacken und da er den Geschmackstest bestanden hat, möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten. Das Rezept für den Teig habe ich von einem Standard-Rezept für Mürbeteig abgeleitet. Das Standard-Rezept habe ich euch unten auch noch notiert. Ich habe allerdings Dinkelvollkornmehl verwendet und anstatt Zucker, habe ich den Kuchen mit Honig gesüßt. Dadurch wird der Kuchen natürlich nicht so süß wie durch das Süßen mit Haushaltszucker – aber genauso mag ich ihn! Leicht sauer 🙂

Im folgenden habe ich kurz aufgelistet welche Zutaten für den Kuchen benötigt werden. Für den Mürbeteig sind hier zwei Zutatenlisten aufgeführt – je nachdem für welche Variante ihr euch entscheidet – entweder klassisch oder meine Eigenkreation.

Zutaten für den klassischen Mürbeteig, für eine Springform:

  • 250 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 125 g Butter

 

Zutaten für den abgeleiteten Mürbeteig, für eine Tarteform:

  • 220 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 großen EL Honig
  • 1 Ei
  • 100 g Butter

 

Zutaten für den Belag:

  • etwa 1 Kilo Zwetschgen, oder auch gerne mehr – je nach Geschmack
  • 2 TL Zimt (Bio-Ceylon-Zimt)
  • etwas Honig zum Beträufeln

 

Form:

Ich habe hier eine Tarteform verwendet. Dafür benötigt man auch noch etwas Butter zum einfetten und noch etwas Mehl zum Bestreuen – ich habe hier Bio-Emmer-Mehl genommen, es lässt sich aber jedes beliebige Mehl verwenden.

Und so wird´s gemacht:

  1. Zunächst wird der Mürbeteig vorbereitet. Dazu gibt man das Mehl, den Honig, das Ei und die Butter in eine Schüssel und verrührt das Ganze entweder mit dem Handrührgerät (Knetaufsatz) oder knetet es von Hand durch.
    Anschließend lässt man den Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  2. Währenddessen halbiert man die Zwetschgen und entkernt sie – ich habe sie dann noch in Scheiben geschnitten. Wenn man die Zwetschgen halbiert lässt, dann benötigt man mehr als 1 Kilogramm.
    Die entkernten (und geschnittenen) Zwetschgen in eine Schüssel geben und den Zimt darüber streuen. Das ganze verrühren und Kurz stehen lassen solange man sich wieder dem Teig widmet.
  3. Die Tarteform mit etwas Butter einfetten. Ich habe noch etwas Mehl in der Form verteilt, damit auch wirklich nichts kleben bleibt.
  4. Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und in der Form (hier: Tarteform) auslegen. Den überschüssigen Teig zur Seite legen. Anschließend kleine Löcher mit der Gabel in den Teig stechen, damit er während dem Backen keine Blasen bildet. Ich habe hier vielleicht etwas viele Löcher gemacht, aber so hatte ich keine Probleme und es hat alles reibungslos geklappt.
  5. Nun werden die Zwetschgen nach belieben auf dem Teig ausgelegt. Ich habe das so gemacht:
  6. Den restlichen Teig kann man als Streusel über die ausgelegten Zwetschgen verteilen (habe ich dieses mal nicht gemacht, weil ich es ohne Streusel einfach schöner finde) und das ganze dann für etwa 40 Minuten bei 170° Umluft, in den vorgeheizten Ofen gestellt. Je nachdem welches Mehl man verwendet, verhält sich die Backzeit eventuell unterschiedlich – deshalb einfach immer wieder draufschauen und die Hitze je nachdem, nachregulieren.
  7. Da ich hier keinen Haushaltszucker verwendet habe, habe ich noch etwas Honig über den fertigen Kuchen geträufelt.  Anschließend den Kuchen abkühlen lassen und dann nur noch genießen! 🙂

 

Tipp: Sehr lecker schmeckt der Kuchen auch mit ein paar Blütenpollen!


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  1. Antje

    27 Juli

    Hallo Kristina.
    Das klingt sehr lecker! Wird ausprobiert. Aber erst wenn man es wieder aushält wenn der Ofen an ist 😉
    Deine Idee mit den Blütenpollen finde ich super! Ich schmeiß meine immer nur ins Müsli.
    Viele Grüße, Antje

    • kristina

      30 Juli

      Hallo Antje,
      ja, bei den Temperaturen ist es schon eine Zumutung den Ofen anzumachen🙄 aber die Zwetschgen waren bereits überreif und mussten schnell verarbeitet werden.
      Blütenpollen im Müsli sind auch super lecker!🙃
      Viele Grüße
      Kristina

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